An alle Lösungssuchenden:

Veröffentlicht in IT-Welt, Sonstiges mit den Tags , am 28. April 2011 von blextw11

Nein, hier gibts keine Antworten zu den Computerbasefragen ;)

[Konzert] Die Apokalyptischen Reiter

Veröffentlicht in Konzert, Metal mit den Tags , am 28. April 2011 von blextw11

+Turisas
+Akrea

Am Sonntag lud die beste deutschsprachige Band (Rammstein ist die beste Band der Welt ;) ) zur letzten Schlacht (Konzert) ihrer Moral & Wahnsinn-Tour in die Markthalle nach Hamburg ein. Mit dabei waren die Oberpfälzer Akrea und die Finnen Turisas.
Aufgrund besonderer Umstände kam ich in der Markthalle an, als Akrea schon fast fertig mit ihrem Set waren. Persönlich kannte ich nur ein Lied von denen und das was man hörte, klang gut und verleitete zum mitnicken.
Nach einer erstaunlich kurzen Umbaupause von 15 Minuten kamen die Battle-Metal-Krieger von Turisas auf die Bühne mit den obligatorischen rotbemalten Gesichtern. Musikalisch gefielen die mir nicht so. Waren mir zu viele Powermetalanteile dabei. Dennoch ging die Meute ab und die Bühnenshow war auch gar nicht so schlecht. Der Auftritt gefiel mir auch gegen Ende besser.

Nach der zweiten Umbaupause war es dann auch soweit: Die Reiter legten gleich mit Die Boten und meinem Lieblingslied vom neuen Album Gib dich hin los. Gespielt wurde das komplette neue Album sowie diverse ältere Sachen.
Doch nicht nur was für die Ohren bot die Show etwas. Auch das Visuelle kam nicht zu kurz: So stand Dr. Pest, wenn er mal nicht Peitsche schwingend über die Bühne lief, hinter einer großen, gläsernen Orgel, die im inneren menschliche Gliedmaßen enthielt. Für Moral & Wahnsinn zogen sich die Reiter sogar um. Während Fuchs sich als Papst verkleidete, standen die anderen Musiker mit Gasmaske und Mantel auf der Bühne. Am Ende des Songs wurde sogar noch eine Konfettikanone in das Puplikum abgefeuert.
Als Dr. Pest performt wurde, saß Fuchs unter einer Wohnzimmerlampe auf der Bühne. Hat da jemand bei Rammstein abgeguckt? ;)
Eineinhalb Stunden und sechs Zugaben später war dann auch schon alles vorbei.

Setlist:
Die Boten
Gib dich hin
Es wird schlimmer
Erwache
Revolution
Friede sei mit dir
Hört auf
Der Teufel
Dr. Pest
Moral & Wahnsinn
Wir reiten
Hammer oder Amboss
Der Weg
Der Adler
Dir gehört nichts
Der kleine Wicht

Zugabe:
Ein liebes Lied
Seemann
Roll my heart
Riders on the storm
Die Sonne scheint
Metal Will Never Die

Bilder

PS: Der neue Gitarrist Ady guckte sehr bekifft drein ;)

Winamp ist foobar!

Veröffentlicht in IT-Welt mit den Tags , , am 1. April 2011 von blextw11

Lange war ich Verfechter von playlistbasierenden Playern, allem voran Winamp. Winamp benutze ich seit ich einen eigenen Computer habe. Ich habe mich immer geweigert, irgendwelche Player wie iTunes oder ähnliches zu benutzen, da mir das Einpflegen und Aufräumen der Musiklibrary als zu aufwändig erschien. Vorallem wenn ich von Bekannten höre, dass sie ihren völlig zugemüllten Rechner nur deshalb nicht platt machen wollen, weil dann ihre mit riesen Aufwand zusammengestellte Library weg ist und diese angeblich auch nicht zu sichern ist. Und da ich meinen Rechner sehr gerne platt mache, weil ich den nun mal mit der Zeit zumülle, waren iTunes und Co. nie eine Option für mich.
Doch ein Kommilitone hat mir mal foobar20001 empfohlen. Da Selbiger recht audiophil ist, konnte das ja nicht verkehrt sein. Doch eine kurze Begutachtung des Programmes konnte mich nicht überzeugen.
Doch jetzt, über ein Jahr später, hatte ich die Nase voll. Da in letzter Zeit sehr viele neue Alben von diversen Künstlern heraus kamen und ich sowieso Herr von sehr viel Musik bin, stand ich vor einem Problem: Denn da ich vorallem die neuen Alben hören wollte, musste ich permanent diese in eine neue Playlist laden. Aber irgendwann möchte man ja wieder seine gesamte Musik hören. Also lädt man wieder seine gesamte Musik und löscht damit wieder die Playlist mit den Alben. Gut, man könnte diese Playlist ja auch speichern, doch dann hätte ich hunderte Playlists mit Alben und das ist nicht wirklich sinnvoll.
Ich musste also etwas neues her. Und da ich gerade etwas mehr Freizeit hatte, schaute ich mir nochmal foobar2000 (fb2k) etwas genauer an. Und es war das Beste was ich seit langem getan habe. Ein Grund, warum mir fb2k am Anfang nicht gefiel, liegt darin, dass es im rohen Zustand auch nicht wirklich zu gebrauchen ist. Erst durch die alternative Bedienoberfläche Columns UI und diversen Plug-Ins (bei fb2k heißen die Components) wird daraus ein absolut machtvolles Werbeinstrument machtvoller Musikorganisator. Denn das „organisieren“ der Musik ist denkbar einfach: Einfach den Pfad zur Musik angeben und sofort wird alles in der Library angezeigt. Änderungen werden sofort übernommen. Und so muss man dann auch nur seine Musik sichern, was man sowieso tut (oder tun sollte), und keine Library per Sicherungsfunktion tagelang backupen.
Und dann kann es schon los gehen mit dem Ordnen und Strukturieren. Richtig toll wird es allerdings nur wenn man sich mit Title Formatting Reference auskennt. Erst dann kann man diesen Player nach seinen eigenen Wünsche konfigurieren. Aber auch ohne diese Kenntnisse ist es möglich, fb2k zu verwenden. Dank diverser Vorkonfigurationen (und diverser Onlineforen ;) ).
Und wo sortiert wird, da wird auch beschriftet. Tagging ist hier das Stichwort. Und das ist auch eine der riesen Stärken von fb2k (sofern man die richtigen Components installiert hat). So kann man entweder einen einzelnen Titel, das ganze Album oder gleich alles vom Interpreten dank Masstagging taggen, ohne erst alles aufwendig zu markieren oder heraus zu suchen. Natürlich gibt es auch einen Autotagger.
Ist man bei last.fm registriert, kann man dann sogar auf den Audioscrobbler verzichten und die Songdaten direkt aus fb2k heraus auf sein Profil laden (scrobbeln) und sogar Lieben („als Lieblingstitel kennzeichnen“). Aber auch ohne bei diesem gradiosen Onlinedienst angemeldet zu sein, ist dieser sehr nützlich. Denn man kann von dort Cover- und Artistbilder herunterladen und abspeichern.
Natürlich ist noch viel mehr damit möglich. Aber dafür muss man auch ein wenig Zeit investieren, um wirklich die gesamten Fähigkeiten dieses Programmes auszuschöpfen. Ist halt eben kein Winamp.

Und da wir gerade beim Thema „neue Programme“ sind…
Jahrelange war der ICQ-Client in der Version 5.1 mein Standard-IM-Client. Doch auch hier bin ich auf etwas besseres gestoßen: qip. Das ist ein universeller IM-Client russischer Herkunft. Klingt dubios, ist er aber nicht. Das Ding kann auch wesentlich mehr als der ICQ-Client, sieht besser aus (grauenhaft, diese Pro7-Bonbon-Speicherfresser) und schont den RAM/die CPU. Zudem kann ich das Ding mit meinem Facebook-Account verbinden und so mir das Chatten im Browser ersparen. Hat zwei Vorteile: Ist übersichtlicher und einfacher und der komplette Gesprächsverlauf wird mitgespeichert (klingt jetzt nach pöhser Überwachung, ist aber ganz praktisch wenn man mal einen Link oder Termin geschickt bekommen hat).

PS: Hab soeben die Nachricht erhalten, dass ich bei ALTERNATE einen Beamer gewonnen habe :)

[1] Hier und hier

Neuseeland ~Bilder~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa mit den Tags am 11. März 2011 von blextw11

Hier nochmal zur Vollständigkeit meine NZ-Bilder auf Facebook:

Neuseeland Part I
Neuseeland Part II
Neuseeland Part III
Neuseeland Part IV

Neuseeland ~Epilog~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa am 9. März 2011 von blextw11

Tja, jetzt bin ich wieder zurück im kalten, langweiligen Deutschland und mein kleines, großes, „gemeinsames“ Abenteuer in Neuseeland ist vorbei.
Ich wäre wirklich gerne noch länger dort geblieben, doch leider war mir das aufgrund meines wieder beginnenden Studiums nicht möglich.

Ich habe mir die Mühe gemacht, meine Reise ein wenig in Zahlen auszudrücken, denn Zahlen sind so schön griffig und man kann sich ein wenig mehr vorstellen, was es bedeutet, sechs Wochen nach Europas Antipoden zu reisen.

Fangen wir also am besten mit den zurückgelegten Strecken an, denn der Weg ist ja bekanntermaßen das Ziel:
Auf meiner Reise bin ich ca. 37000 km geflogen, ca. 3497 km mit dem Bus gereist, ca. 1964 km mit dem Auto gefahren, ca. 680 km mit dem Zug gefahren, ca. 408 km mit Schiffen gereist, ca. 114 km gewandert und ca. 52 km mit dem Fahrrad gefahren.
Das ist natürlich nicht hunderprozentig genau, aber es kommt ziemlich gut hin (Google Earth macht es möglich).

Da ohne Moos bekanntlich nichts los ist und das auch bei den Kiwis gilt, hier ein kleiner Überblick über die Kosten dort unten:
Durchschnittlich habe ich dort für eine Nacht ungefähr 16 € ausgegeben. Wobei das günstigste (dank BBH-Clubcard) ein 12-Bett-Zimmer für ca. 8 € und das teuerste ein Einzelbettzimmer für knapp 27 € war.
Für Aktivitäten muss man in Neuseeland schon recht tief in die Tasche greifen und so habe ich etwa 70 € pro Tätigkeit ausgeben. Allerdings wird diese Zahl massiv durch meinen Fallschirmsprung gepusht, denn ohne belaufen sich die Kosten nur auf ca. 51 €.
Auch Reisen ist in diesem Land nicht umsonst, aber dafür wird man ja dann auch mit einer einmaligen Landschaft belohnt. So habe ich für jeden Kilometer, den ich mit dem Bus bereist bin, 0,094 € bezahlt.
Dem stehen 0,20 € für jeden Auto-Kilometer gegenüber. Man sieht also, Autofahren ist doppelt so teuer, hat aber natürlich massive Vorteile gegenüber dem Bus.
Der Overlander (Zug) ist vom Verhältnis her am günstigsten, denn da kostet jeder Kilometer 0,075 €. Dafür hat die Fahrt auch lang genug gedauert.
Bleibt noch zu guter Letzt die Fähre. Für die habe ich 3 € pro Kilometer bezahlt.

Ich möchte noch erwähnen, dass selbst das Wandern in Neuseeland teuer sein kann. So kostet zum Beispiel der „finest walk in the world„, der Milfordtrack, mit allem drum und dran ungefähr 140 €. Aber auch andere Tracks und Walks kosten etwas. Meistens muss man für Hin- und Rückfahrten und für Übernachtungen zahlen. Da ich nur Tagestracks gemacht habe, hat mich das Wandern (bis auf den Abel Tasman Coast Track -> Wassertaxi), fast nichts gekostet.

Bei so viel Reiserei könnte man meinen, ich hätte alles gesehen. Doch das stimmt bei weitem nicht. „Weiße Flecken“ auf meiner Reisekarte sind:
-Northland (alles oberhalb von Auckland)
-Bay of Plenty
-East Cape
-Ostküste der Nordinsel
-Süden der Nordinsel
-Mitte der Südinsel
-Süden/Südosten der Südinsel
-Aoraki Mount Cook!
-Stewart Island

Jetzt möchte ich noch abschließend ein paar Dinge aufzählen, die wichtig sind zu wissen oder die auffallend sind.
Essen:
-Die größten Supermärkte sind „New World“, „Countdown“ und „Pak´n´Save“
-Milch ist fast dreimal so teuer wie in Deutschland
-Normale Flaschengrößen sind 300ml, 600ml, 1l und 1,5l. Es gibt auch vereinzelt 500ml
-Die 1,5l-Flasche Cola ist manchmal billiger als 600ml-Flasche
-Neuseeländer haben keine anständigen Tiefkühlpizzen
-Es gibt zwar kaum normales Brot, dafür regalweise Toast- und Sandwichbrot
-Drive-In heißt Drive-Thru
-Zum-Mitnehmen heißt Take-away

Verkehr:
-Fußgängerampeln in Auckland und anderen Großstädten tuten laut (wirklich laut), wenn sie grün werden
-Es gibt eine bescheuerte Vorfahrtsregel, die angeblich bald abgeschafft wird:
In Neuseeland gilt Linksverkehr mit Rechtsvorrang. Das bedeutet, als Linksabbieger muss man dem Rechtsabbieger von der gegenüberliegenden Fahrbahn Vorfahrt gewähren.
-Es ist üblich schnelleren Fahrzeugen auf zweispurigen Straßen Platz zu machen
-Brücken sind in der Regel einspurig
-LKWs und Busse überholen sehr gerne
-Possums: New Zealand little speed bumps
-Amerikanische Trucks :)
-Japaner!

Mehr zum Thema „Kiwis und Verkehr“ gibt es in diesem Bericht.

Sonstiges:
-Häufigst gelesene Wörter: Book Now!
-Zweithäufigst gelesene Wörter: Free Internet! (Obwohl das wohl mehr heißen soll, dass es freizugänglich ist für jeden und nicht, dass es kostenlos ist)
-Kindergärten haben ein Zahlenschloss an der Tür
-Unisex-Toiletten sind gang und gebe
-Es gibt viele öffentliche Toiletten (vorallem auf Wanderwegen)
-Man zahlt fast alles mit Bank- und/oder Kreditkarte
-Es gibt auffällig viele Banken für so ein kleines Land

Und ich habe mir die Mühe gemacht, eine kleine interaktive Karte von Neuseeland zu basteln. Diese ist hier zu finden. (Auf die grauen Felder kann man klicken).

Jetzt ist das geilste Jahr in meinem (bisherigen) Leben (ja, die Bundeswehr war geil!) schon vorbei, dabei kommt es mir vor, als wäre ich erst ein paar Monate aus der AGA draußen. Ab April beginnt wieder der Ernst des Lebens. Und irgendwann wird es wieder eine Neuseelandreise geben (dann mit Teleobjektiv)!

Edit: Und ich habe pro Tag 155 Bilder gemacht!

Neuseeland ~Tag Vierzig~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa mit den Tags , , , am 24. Februar 2011 von blextw11

Daniel musste vormittags wieder Arbeiten gehen und so hatte ich dann die Möglichkeit, in das Aquarium zu gehen. Doch der Hauptgrund, weshalb ich dort hin wollte, war das Kiwihaus dort. Auch der Unterwassertunnel, von dem der Simon erzählt hatte, interessierte mich. Und tatsächlich waren diese beiden Dinge auch die Interessantesten. Besonders begeistert war ich von den zwei Kiwis dort. Sehr seltsame Viecher, die sich sehr lustig fortbewegen. Da die Tiere ja leider nachtaktiv sind, konnte ich keine guten Fotos machen, aber man erkennt etwas. Immerhin.
Anschließend hieß es wieder Taxi spielen und den Daniel abholen, kurz was essen, Taxi spielen und wieder in die Stadt zum Simon ins Café. Der Grund, warum wir uns immer in dem Café aufhielten, ist denkbar einfach: kostenloses Internet für eine Stunde, wenn man sich dort etwas kauft.
Im Café wurde ich dann vom Simon mit den Worten „Christchurch wurde gerade zerstört“ begrüßt. Dank eines Fernsehers vor Ort konnte ich mir auch gleich selber ein Bild von der Situation machen. Klar, dass dort den Rest des Tages nichts anderes lief.
Meine Reaktion darauf war: Fuck, vor nicht mal einer Woche war ich da!
Und noch viel grusilger war die Tatsache, dass viele Gebäude, die ich dort fotografiert hatte, so nicht mehr existierten.
Am Abend war dann wieder Surfen angesagt und diesmal habe ich es auch ausprobiert. Doch die ganze Paddelei war auf Dauer zu anstrengend und durch das ganze geschluckte Salzwasser habe ich dann auch noch Kopfschmerzen bekommen. Deshalb habe ich dann meine Surfversuche frühzeitiger abgebrochen und bin zurück zum Auto gegangen. Dabei hab ich mir an den Felsen dann auch noch die Beine aufgekratzt. Nach einem Stop beim Mägges (McDonalds) und beim Pak´n´Save, um dort Süßigkeiten einzukaufen (klingt komisch, war aber so), war der Tag auch schon wieder vorbei.

Neuseeland ~Tag Neununddreißig~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa mit den Tags , am 24. Februar 2011 von blextw11

Am Montag verließ ich Wellington Richtung Napier an der Ostküste. Dort wollte ich den Daniel besuchen, der hier sein freiwilliges, soziales Jahr macht.
In Napier angekommen, wurde ich dann von ihm abgeholt und nach einem kurzen Stop bei seiner Hostfamilie, musste er weiter zur Arbeit. Ich hab dann sein Auto für den Nachmittag bekommen. Und da der Simon, der Bayer von der Fähre, auch gerade in Napier war, haben wir uns dann in einem Café in der Innenstadt getroffen.
Gegen 17 Uhr sollte ich dann plötzlich noch für das Abendessen einkaufen gehen. Es sollte Burritos geben. Nach dem ich alles eingekauft hatte, musste ich Daniel wieder von der Arbeit abholen. Anschließend machten wir das Essen fertig und direkt danach ging es dann zum Surfen. Das hatte sich Daniel hier selbst beigebracht. Ich wollte es eigentlich auch ausprobieren, aber nach dem ich einmal von den Wellen erfasst und auf den Kiesboden gedrückt wurde (kein Sandstrand, sonder viele große Steine, die von den Wellen gerne durch die Gegend geschleudert wurden), hab ich das erstmal lieber gelassen. Außerdem waren die Wellen wohl an dem Abend nicht zum lernen geeignet. Dafür war das Wasser schön warm, was mir sehr gut gefallen hat.
Am Abend sind wir dann noch in einen Irish Pub gegangen.

Neuseeland ~Tag Achtunddreißig~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa mit den Tags , am 22. Februar 2011 von blextw11

Am Sonntag war dann Sightseeing angesagt. So machte ich mich gegen Mittag auf Richtung Cable Car, eine Standseilbahn, ähnlich wie der in Stuttgart. Doch die in Stuttgart ist bei weitem schöner. Der (oder das?) Cable Car hat im Laufe der Zeit vermutlich ziemlich an Flair eingebüsst. Die Talstation befindet sich nämlich in mitten eines Einkaufszentrumes und die 628 Meter lange Strecke (also gut 100 Meter länger als die in Stuttgart) wurde von diversen Highways und Straßen überbaut. So hat man auf ca. 2/3 der Strecke nur eine Sicht auf Beton. Erst kurz vor der Bergstation kann man auf Wellington herabschauen.
Was aber doch recht interessant ist, dass die Bahn auf der kurzen Strecke an drei Haltepunkten hält. Bisschen oversize, aber naja.
Direkt neben der Bergstation gibt es ein Cable Car Museum, welches kostenlos ist. War jetzt aber nicht so interessant.
Durch den Botanischen Garten von Wellington bin ich dann wieder zurück in die City gelaufen. Nach einem kurzen Zwischenstop im Regierungsviertel (vier Gebäude, vier Architekturstile), bin ich an der Uferpromenade zum Te Papa gelaufen, the Museum in Neuseeland. Denn es ist das Nationalmuseum. Recht interessantes Gebäude, war aber nicht drin, weil es nur noch eine halbe Stunde offen hatte.

PS: Christchurch wurde vor drei Stunden zerstört…

Neuseeland ~Tag Siebenunddreißig~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa mit den Tags am 20. Februar 2011 von blextw11

Der Samstag sollte mein letzter Tag auf der Südinsel sein.
Am Vortag hatte ich im iSite die Busfahrt und die Fähre gebucht. Doch leider muss man die Fähre 26 Stunden im Vorraus buchen, damit ich das mit meinem Intercity-Coachlines-Flexipass hätte abrechnen können. So musste ich leider 55 Dollar zahlen, was mich doch ein wenig genervt hat…
Während der Busfahrt viel mir ein, dass ja Samstag ist und ich ja in Queenstown gesehen habe, wie es da dann in den Hostel zugehen kann. Also schrieb ich per Handy ein paar Hostel an, aber ich bekam nur absagen. Tja, wieder in der gleichen Situation wie vor einer Woche… .
Auf der Fähre aber gab es dann zum Glück ein iSite. Vor mir war aber bereits schon jemand, der das gleiche Problem hatte wie ich. Und die Frau vom iSite war schon fleißig am telefonieren, bekam aber auch nur absagen. Trotzdem fragte ich kurz, ob sie gleich nach zwei freien Betten fragen könnte. Irgendwann hatte sie dann Glück und der Kunde vor mir bekam noch ein freies Bett in einem Dorm. Auch ich sollte Glück haben. Es gab zwar kein Dorm mehr, aber dafür ein Einzelzimmer. War zwar wieder recht teuer, aber mal wieder ein wenig Privatsphäre hat auch was.
Der Kunde vor mir stellte sich mir dann übrigens als Simon aus Freising vor. Und so verbrachten wir dann die Fahrt zusammen und da wir ja auch das gleiche Ziel hatten, liefen wir auch zusammen zum Hostel.
Und der Typ hat mir Storys erzählt, da muss man sich echt an Kopf fassen: Er hat nämlich in Auckland zwei Slovenen getroffen (33 und 45 Jahre alt). Die sind einfach mal ohne Visum nach Neuseeland gereist und wollten hier arbeiten. Der eine hat angeblich nicht mal englisch gesprochen. Und mit diesen zwei Typen hat er sich dann einen Van gekauft. Doch nach zwei Wochen wars ihm zu blöd mit den beiden und so hat er sich alleine wieder zur Nordinsel aufgemacht, um dort in Napier (was auch mein Ziel sein sollte) als Obstflücker zu arbeiten. Danach wollte er dann in Spanien als Animateur arbeiten. Gibt wohl viel Geld.
Abends haben wir uns dann gemeinsam ins Nachtleben von Wellington gestürzt. War zwar auf Grund von Müdigkeit recht kurz, war aber trotzdem cool.

Neuseeland ~Tag Sechsunddreißig~

Veröffentlicht in Neuseeland/New Zealand/Aotearoa mit den Tags , , am 19. Februar 2011 von blextw11

Da das Hostel leider für den nächsten Tag ausgebucht war, musste ich leider in ein anderes umziehen. Das war auch nicht so cool wie das anderen, aber es erfüllte seinen Zweck.
Für heute war dann Dolphine-Watching angesagt, welches ich auch für Mittags wieder im iSite buchte. Eigentlich wollte ich ja Swim with Dolphines machen, aber dafür das Doppelte auszugeben, sah ich nicht ganz ein. Und es sollte sich auch so lohnen, wie sich später zeigte.
Um die Zeit bis Mittag zu vertreiben, habe ich mir dann kurzerhand ein Fahrrad gemietet und bin zu den Seelöwenkolonien gefahren, die sich an der Küste von Kaikoura Peninsula befanden.
Auf etwas illegalen Wegen bin ich dort dann angekommen (der Weg dort hin war eigentlich für Fahrradfahrer verboten…) und bin die Steilküste runtergeklettert. Im ersten Moment habe ich schon gedacht, die Seelöwen wären heute nicht da, denn man hörte und sah nichts von den Tieren. Doch irgendwann habe ich ein paar Seelöwen in den Klippen ausgemacht und lief dort hin. Plötzlich fauchte es neben mir. Zwei Meter von mir entfernt lag dann einfach so ein Seelöwe rum und glotzte mich an. Habe mich dann lieber erstmal ein wenig entfernt und dann aus sicherer Entfernung fotografiert. Nach und nach hab ich dann immer mehr Seelöwen entdeckt (die sind echt schwer zu sehen zwischen den Felsen).
Nach zwei Stunden musste ich das Fahrrad wieder abgeben und dann began auch die Tour. Man wurde wieder mit dem Bus beim Schiff abgeliefert und auf eins von zwei Schiffen eingeteilt.
Nach 30 Minuten Fahrt waren wir dann bei den Delfinen angekommen und das, was ich dort sah, habe ich so nicht erwartet: Das waren dort keine 10-20 Delfine oder ähnliches, nein, dort tummelten sich ca. 200-300 Delfine rum. Soweit man sehen konnte, sah man nur Delfine im Wasser. Die Tiere kamen auch ganz nah an das Boot ran. Und das einzige was man hörte, war das Ausatmen, wenn die Tiere auftauchten.
Total faszinierend war auch, das die die ganze Zeit in die Luft sprangen. So wie man es aus Delfineshows kennt. Aber die machten das in der freien Wildnis. Nur ist bisher nicht klar, warum die Delfine das genau machen.
Während dann die anderen schwimmen gingen und dabei ganz viel krach machten (die sind hier, um die Delfine zu unterhalten und umgekehrt), machte ich insgesamt 550 Fotos von den Delfinen.
Nach diesem einmaligen Erlebnis ging es wieder direkt zurück zum Hafen. Da der Wellengang mittlerweile etwas zugenommen hatte, bot sich mir im Schiff ein Bild, das am besten mit folgendem Zitat aus dem Tom-Clancy-Film „Jagd auf Roter Oktober“ beschreiben lässt: „…Hui, das war vielleicht ne Mordskotzerei!“.
Aus welchen Gründen auch immer hat wirklich die Hälfte, wenn nicht sogar noch mehr, plötzlich angefangen zu kotzen. Sogar die, die schwimmen waren und so weniger dem Wellengang auf dem Schiff ausgeliefert waren. Ich habe dann einfach in mich hineingelächelt und mir meine heiße Schokolade schmecken lassen, die es für jeden gab.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.